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  • »C.Ortmeyer« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 14. Juni 2017, 19:31

Parasitäre Wespe? --> Grabwespe, Crabronidae, Passaloecus sp.

Diese kleine Wespe - nehme ich an - war ca.3-5 mm lang. Sie war andauernd mit dieser Wachs-verschlossenen Kammer beschäftigt. Das war am 12. Juni.,
Heute, 14.Juni, entdecke ich dieses Loch in dem Wachs. Ich nehme an, dass die kleine Wespe da eingedrungen ist?

Wer hat die Kammer mit Wachs verschlossen?
Wer war der Eindringling?

Fragen über Fragen

vom
Chris :fragend:
»C.Ortmeyer« hat folgende Bilder angehängt:
  • Ohne Titel.jpg
  • P1040617.jpg
  • Ohne Titel .png
Wenn nicht anders vermerkt stammen die Bilder aus meinem Garten in Frankfurt-Sachsenhausen, 50° 5' N, 8° 40' E.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »C.Ortmeyer« (20. Juni 2017, 20:21)


2

Donnerstag, 15. Juni 2017, 13:24

If not otherwise stated all my observations are from Slovenia. Exact location can be found under linked image (the one with checkmark).
How do I do to 1/100 mm exact measuremets of bugs ..--> http://agrozoo.net/jsp/Help.jsp?p1=help_object_measure&l2=en

Regards

Cvenkel

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3

Freitag, 16. Juni 2017, 22:52

maybe not Wespe, maybe: Apidae

No, Crabronidae (Grabwespe, also nicht parasitoid bei den Bienenniströhren, sucht wohl selber nur passende Öffnungen; die Wachsverschlüsse stammen wohl von Löcherbienen, Heriades sp.).


Viele Grüße, Jürgen
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4

Freitag, 16. Juni 2017, 22:55

Und dann hat sie die mit Wachs Ich habe sie an einem tag erlebt, wie sie immer um dieses Wachs herumscharwenzelte. Zwei tage später war das Loch im Wachs.
Oder ist die Höhle von innen geöffnet worden?

Auf jeden Fall sehr anregend,
Danke
Chris verschlossene Höhle aufgebohrt?
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5

Dienstag, 20. Juni 2017, 18:35

das schaut für mich nach Gattung Passaloecus aus. Sie verschließen ihre Nester mit Harz.


Gruß Gerhard

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6

Dienstag, 20. Juni 2017, 19:39

Na, da war ich wieder mal vorschnell?
Denn das was du schreibst, Gerhard, schaut sich ganz logisch an. was soll ich jetzt tun? Ich warte noch mal, was Jürgen dazu schreibt oder jemand anderer, denn so wage ich keine Entscheidung.

Danke!
Chris
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7

Dienstag, 20. Juni 2017, 20:14

Hallo Chris,

Denn das was du schreibst, Gerhard, schaut sich ganz logisch an. was soll ich jetzt tun? Ich warte noch mal, was Jürgen dazu schreibt oder jemand anderer, denn so wage ich keine Entscheidung.

Gerhard ist hier der Experte, ich bin nur Laie.


Viele Grüße, Jürgen
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8

Dienstag, 20. Juni 2017, 20:18

Wenn du, Jürgen, Laie bist, was bin denn ich dann? :kicher:

Also, danke ihr zwei!
Chris
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9

Mittwoch, 21. Juni 2017, 13:05

Die kleinen Löcher in den Harzverschlüssen weisen im übrigen dennoch auf Parasiten hin, meist auf Erzwespen. Diese bohren die Nester in der Regel von innen auf, wenn sie schlüpfen. Sie gelangen entweder mit der Beute ins Nest (wenn z.b. die Beute bereits parastiert ist), oder sie legen ihre Eier in einem unbeobachten Moment beim Nestbau ins Nest. Von außen bohren sie das Nest nicht an, soweit ich weiss. Die einzigen Erzwespen, die das tun, sind Leucospis-Arten, die das Nest jedoch durch das Holz mit einem Legebohrer infizieren, ähnlich wie bei Schlupfwespen.

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10

Mittwoch, 21. Juni 2017, 18:36

Vielen Dank für die sehr interessanten Hintergrundinformationen.

Chris
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